mehr-umsatz-druckerei-blog

Betritt ein Kunde eine Druckerei, so kommt dieser oft mit einem konkreten Anliegen auf den Kundenberater zu. Vielleicht soll ein Plakat oder ein Falzflyer gedruckt werden, möglicherweise möchte der Kunde auch seine Hochzeitskarten produzieren lassen.

Technisch dürfte dies die übergroße Mehrheit der Druckbetriebe in Deutschland vor keine allzu große Herausforderung stellen. Wer aber einen Interessenten nicht nur zum einmaligen Kunden, sondern zum Stammkunden machen möchte, kann mit einigen ganz einfachen Bordmitteln schon tolle Ergebnisse erzielen.

Tipp 1 – Jeder Kunde ist Ihr 1-Mio.-Euro-Kunde

Stellen Sie sich vor, der nächste Kunde, der Ihre Druckerei betritt, möchte einen Auftrag im Wert von einer Million Euro bei Ihnen platzieren. Wie würden Sie sich ihm gegenüber verhalten? Welchen Service würden Sie ihm anbieten und welches Lächeln hätten Sie für ihn auf den Lippen?

Leider sind die tatsächlichen Umsätze in der Regel deutlich geringer. Aber wenn Sie Ihrem Kunden dennoch das Gefühl geben, etwas ganz Besonderes zu sein, wird er Ihre Mühe zu schätzen wissen.

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die Sie von der Konkurrenz trennen. Fragen Sie sich, wie Sie Ihrem Kunden abseits des eigentlichen Produktes helfen können: Bieten Sie ihm Zusatzleistungen an, etwa eine Lieferung am Sonntag. Je nach Produkt können Sie auch den Versand übernehmen oder die Kommissionierung erledigen, um ihm lästige und zeitraubende Arbeit abzunehmen.

Tipp 2 – Bleiben Sie im Gedächtnis

In Zeiten von Facebook, E-Mail & Co. ist es gang und gebe, sich elektronisch für einen Einkauf zu bedanken. Wenn Sie aber die Chance haben, persönlich mit Ihrem Kunden zu sprechen (Sie haben ja seine Kontaktdaten), dann rufen Sie einfach einige Tage nach Auftragsabgabe bei ihm an.

Fragen Sie ihn, ob alles zu seiner Zufriedenheit geklappt hat und ob Sie noch etwas für ihn tun können. Sicherlich wird der Kunde dies im ersten Moment verneinen, aber Sie haben nun einen Fuß in der Tür: Zusätzlich können Sie mit individualisierter Briefpost immer wieder an sich erinnern und so im Gedächtnis Ihres bereits zufriedenen Kunden bleiben. Wenn das nächste Mal ein Druckprodukt benötigt wird, werden Sie garantiert als persönlicher Ansprechpartner in Betracht gezogen!

Tipp 3 – Beachten Sie die die Upselling-Möglichkeiten

Wenn der Inhaber eines lokalen Geschäftes bei Ihnen zum Beispiel Werbeplakat für einen Sonderverkauf ordert, könnte er auch empfänglich sein für ein Angebot an Flyern oder einer Schaufensterbeklebung. Haben Sie daher stets ein offenes Ohr und “hören” Sie auch zwischen den Zeilen, was Ihr Kunde mit seinem Druckprodukt vorhat.

Dies funktioniert natürlich umso besser bei emotionalen Printprodukten: Wer Hochzeitseinladungen bei Ihnen drucken lassen möchte, wird Platzkarten oder Dankeskarten gegenüber sehr aufgeschlossen sein!

Fazit

Es ist mitunter ganz leicht, aus einem anonymen Kunden einen langjährigen Stammkunden zu machen. Wie Sie Ihre Kunden am besten bedienen, ist im Prinzip ganz einfach: So, wie Sie selber auch gerne bedient werden möchten. Doch Sie müssen noch eine Schippe drauflegen, denn es geht um Ihre Reputation.

Ihre Kunden sollen am Ende über Sie sagen können, dass Sie die Lösung ihrer Probleme waren. Auf diese Weise schaffen Sie sich nicht nur selber treue Stammkunden, sondern diese machen sogar noch gerne für Sie Werbung!