Mehr und höhere Auflagen verkaufen als Copy-Shop

In Innenstädten oder in der Nähe von Fachhochschulen und Universitäten sind Copy-Shops bislang feste Größen. Klar, der Kopierbedarf ist bei Studentinnen und Studenten grundsätzlich hoch, obgleich in den Vorlesungen und Seminaren auch deutlich mehr Dokumente online geteilt und bearbeitet werden als noch vor einigen Jahren. Der Grund ist einfach: Wer heute sein Studium beginnt, ist mit Smartphone, Tablet und der Cloud “per Du”. Warum also (unsortierte) DIN A4 Zettel mit sich herumtragen, wenn PDFs heute am Tablet gelesen und bearbeitet werden und eine schnelle Kopie einer Buchseite als Foto im Smartphone landen kann? Was wird heute noch an Unis gedruckt? “Früher” gab es in jedem Kurs einen “Kopier-Beauftragten”, heute werden Bilder & Dokumente oft schon via Cloud in Gruppen geteilt. Und dennoch wird es weiterhin Copy-Shops an Unis geben, denn Hausarbeiten, Diplomarbeiten und natürlich Doktorarbeiten werden nach wie vor in Papierform abgegeben. Auch gesammelte Einzeldokumente aus einem Kurs lassen sich prima als Reader drucken und binden - von den “Pflicht-Seminar-Mappen” der Profs und Dozenten ganz zu schweigen. Wo liegt die Gefahr für den Copy-Shop? Was sich in den letzten Jahren an vielen Copy-Shops zeigt, ist ein Wandel weg von der Quantität hin zur Qualität. Einer Investition in einen S/W [...]

30. November 2016|Allgemein|

Wie Sie als lokale Druckerei noch mehr Umsatz generieren können

Einige tausend kleine Druckbetriebe gibt es noch in Deutschland - doch ihre Zahl ist leider weiterhin rückläufig. Dabei kommt es nicht in erster Linie auf die Betriebsgröße an, ob ein Unternehmen bestehen kann oder nicht. Doch haben insbesondere die kleinen Betriebe oftmals zu wenig Rücklagen, um die “Saure-Gurken-Zeit” zu überstehen. Mehr und mehr übernehmen Großbetriebe und Online-Drucker ein Geschäftsfeld, das vor einigen Jahren noch von Klein- und Kleinstbetrieben vor Ort erledigt wurde. Angefangen bei der Schülerzeitung über den Werbeprospekt des ansässigen Autohauses oder den Gemeindebrief bis hin zu Postwurfsendungen zur Kommunalwahl. Doch woran liegt das? Rücken Sie sich wieder ganz neu in das Bewusstsein Ihrer Kunden Klar, Druckbetriebe müssen mit der Zeit gehen - vor allen Dingen müssen Sie mit der Zeit Ihrer Kunden gehen! Das Medien-Nutzungsverhalten der Menschen hat sich geändert. Heute ist das Smartphone ständiger Begleiter und die Menschen nutzen es, um rund um die Uhr an Informationen zu gelangen, einzukaufen oder zu kommunizieren. Und deswegen muss nicht in erster Linie der Preis dafür verantwortlich sein, dass ehemalige Kunden nun auf einen anderen Anbieter ausweichen: Die Konkurrenz schläft nicht, und sie ist über das Internet mit wenigen Mausklicks zu erreichen. Wer es also versäumt hat, sich und [...]

30. November 2016|Allgemein|

Was sind Papierklassen – und warum sind sie so wichtig?

Sichere Qualitätsplanung für Planodruck Das Ergebnis in Offset- und Digitaldruck wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu zählt die Papierklasse, für welche durch den Verband der Druck- und Medienindustrie in Zusammenarbeit mit FOGRA und UGRA eindeutige Normen entwickelt wurden, sowie ein sicheres Messverfahren. Dieses befasst sich mit der Farbwiedergabe auf den unterschiedlichen Papieren und eventuellen Abweichungen nach Veredelung. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf optisch aufgehelltem Papier, für welches mit der Norm ISO 12647-2:2013 neue Klassifizierungen und Profile entwickelt wurden. Die verbindlichen Standards ermöglichen eine sichere Planung, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen: Indem Papierklasse und Druckprofil nebst gesamtem Druckprozess vorab entsprechend aufeinander abgestimmt werden, ist sichergestellt, dass das Endprodukt der gewünschten Qualität entspricht. Das Ergebnis wird so vorhersehbar, unliebsame Überraschungen werden ausgeschlossen. Papierklassen und Tonwertkurven Papier ist nach der ISO-Norm 12647-2:2013 im PSO (Prozess Standard Offset) in acht Klassen eingeteilt - jeweils vier für ungestrichene und vier für gestrichene Papiere. Daneben gibt es die fünf Tonwertkurven A bis E das Druckverhalten betreffend, um eindeutige Farbmessdaten zu erhalten. So ist vorab bekannt, wie die Farbe auf glänzendem oder mattem gestrichenem beziehungsweise ungestrichenem Papier zur Geltung kommt, wie die Farbwiedergabe auf weißem oder gelblichem Papier sein wird und wie bei optisch aufgehellten [...]

23. November 2016|Allgemein|
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